Neuer Ärger für LASK: FIFA ermittelt, Präsident Gruber belastet

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Neuer Ärger für LASK: FIFA ermittelt, Präsident Gruber belastet



Der LASK kommt nicht zur Ruhe. Die FIFA hat Ermittlungen eingeleitet. Ein Zeuge belastet laut Krone auch Präsident Gruber.

© APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER / EXPA/REINHARD EISENBAUER
Im Fokus: LASK-Präsident Gruber (re.) und Ex-Mitstreiter Werner

Drei Monate ist es her, dass sich Ex-LASK-Vizepräsident Jürgen Werner mit Untersuchungen der Liga-Organe gegen seine Individual konfrontiert sah und in der Folge von seiner Funktion bei den Oberösterreichern zurücktrat. Der Vorwurf: Laut dem Magazin Information soll der ehemalige Spielerberater mit einer Funding-Firma Transferrechte an Spielern erworben und dadurch mutmaßlich gegen das Verbot der “Third Celebration Possession” verstoßen.  Der 59-Jährige wies die Berichte von sich, sprach bei seinem Rücktritt von einer “Medienkampagne”. Mitte Juni wurde er schließlich auch von der Bundesliga offiziell für 18 Monaten für alle Funktionen gesperrt – Werner beruft. Ermittlungen der FIFA Und nun droht Werner, aber vor allem seinem Ex-Klub, erneuter Ärger. Das berichtet die Kronenzeitung am Sonntag. Demnach hat die FIFA vor längerer Zeit Ermittlungen gegen den LASK aufgenommen und mittlerweile den Verein auch zu einer Stellungnahme aufgefordert. Zudem soll der Senat 5 im laufenden Ermittlungsverfahren der Bundesliga einen wichtigen Zeugen befragt haben. Dieser belastet – laut Kronenzeitung – nicht nur Werner, sondern auch LASK-Präsident Siegmund Gruber schwer. Auch die FIFA will Zeugen befragen – der LASK hat bislang alle Vorwürfe dementiert. Die Oberösterreicher wollten die Recherchen der Krone nicht kommentieren. Der mögliche Strafrahmen des Fußball-Weltverbands ist – so wie jener der Bundesliga – weit gespannt. Der SKN St. Pölten hat für eine falsche Unterschrift bei einem Spieler-Wechsel ein Jahr Transfersperre aufgebrummt bekommen.



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