Brasilien und Argentinien lösen Ticket, Tabellenmittelfeld hart umkämpft

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Brasilien und Argentinien lösen Ticket, Tabellenmittelfeld hart umkämpft



17. Nov. 2021Brasilien qualifiziert sich am 13., Argentinien am 14. Spieltag Ecuador fährt sechs Punkte ein und etabliert sich auf Platz drei Nur vier Punkte trennen den Tabellenvierten vom Neunten Brasilien und Argentinien haben die Erwartungen erfüllt und sich nach dem Doppelspieltag im November als erste Nationen Südamerikas für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ qualifiziert.

Auf Platz drei rangiert Ecuador, das seinen nächsten Verfolgern vier Spieltage vor Schluss sechs Punkte abnahm. Danach wird es eng in der Tabelle, denn es folgen sechs Groups, die gerade einmal vier Punkte trennen. FIFA.com fasst das Geschehen für Sie zusammen.
Ergebnisse Donnerstag, 11. November (13. Spieltag)
Ecuador – Venezuela 1:0
Paraguay – Chile 0:1
Brasilien – Kolumbien 1:0
Peru – Bolivien 3:0

Freitag, 12. November (13. Spieltag)
Uruguay – Argentinien 0:1

Dienstag, 16. November (14. Spieltag)
Bolivien – Uruguay 3:0
Venezuela – Peru 1:2
Kolumbien – Paraguay 0:0
Argentinien – Brasilien 0:0
Chile – Ecuador 0:2
Reservierte Tickets abgeholt
Brasilien sicherte sich das WM-Ticket nach einem 1:0-Heimsieg gegen Kolumbien am ersten der beiden Spieltage. Torschütze battle Lucas Paquetá. Ohne Neymar lieferte die Canarinha auch in Argentinien ein gutes Spiel ab und erreichte ein Remis. Damit sind die Brasilianer nun in der WM-Qualifikation seit 15 Spielen ungeschlagen. Argentinien, das nach zwölf Jahren den ersten Sieg in Uruguay einfuhr, errang ebenfalls vier von sechs möglichen Punkten und machte die Qualifikation am zweiten Spieltag nach dem 0:0 gegen Brasilien und einer Reihe weiterer Ergebnisse zu seinen Gunsten perfekt. Im aktuellen Turniermodus battle es Argentinien noch nie zuvor gelungen, sich zu einem so frühen Zeitpunkt für die Weltbühne zu qualifizieren.Ein Leitstern und ein dicht gedrängtes Mittelfeld
Ecuador battle eines von zwei Groups, die an diesem Doppelspieltag sechs Punkte holen konnten, und setzte sich auf dem dritten Platz fest. Auf einen hart erkämpften Heimsieg gegen Venezuela ließen die Ecuadorianer einen historischen Triumph in Chile folgen und konnte sich damit vier Spieltage vor Schluss einen Vorsprung von sechs Punkten auf die viert- und fünftplatzierten Groups sichern. La Tri hält ihren Kasten mittlerweile seit 296 Minuten sauber.
Tore sind das große Drawback Kolumbiens, das seit dem zehnten Spieltag keinen Treffer mehr verbuchen kann. Immerhin holten die Kolumbianer im Heimspiel gegen Paraguay einen Punkt und schließen das Jahr damit auf einem direkten Qualifikationsplatz ab. Paradoxerweise rangieren sie punktgleich vor Peru – aufgrund der besseren Tordifferenz!

Peru ist das zweite Workforce, das beide Spiele gewinnen konnte. Dabei fuhren die Peruaner zunächst einen Kantersieg gegen Bolivien ein und setzten sich anschließend mit Mühe in Venezuela durch, das sich einmal mehr als ungastlich erwies. Gianluca Lapadula und Christian Cueva konnten in beiden Partien Torerfolge verbuchen. Damit steht die Blanquirroja zum ersten Mal seit dem ersten Spieltag auf dem Playoff-Platz.
Chile schob sich nach dem Sieg gegen Paraguay zunächst auf Platz vier vor und schien auf Wolke sieben zu schweben, doch die Freude sollte nur wenige Tage anhalten. Es folgte nämlich die bittere Niederlage gegen Ecuador in Santiago, nach der das Workforce wieder aus den Qualifikationsrängen herausrutschte. Zu allem Übel kassierte Arturo Vidal auch noch einen Platzverweis und wird nun mindestens im Duell gegen Argentinien im Januar fehlen. Dennoch sind die Chilenen weiterhin im Rennen.

Uruguay ist eines der Groups, die nicht zu ihrem Rhythmus finden. Nach fünf Spielen ohne Sieg fielen die Uruguayer auf Rang sieben zurück. Die gute Nachricht ist, dass der Rückstand auf die drei Mannschaften davor nur einen Punkt beträgt. “Wir müssen gewinnen. Es geht erst im nächsten Jahr weiter, und ich glaube an diese Spieler. Wir müssen jetzt nach vorn schauen und weiter kämpfen”, so Nationaltrainer Oscar Tabárez.

Bolivien battle eines der Groups, die Uruguay zum Verhängnis wurden, und darf dank dieser drei Punkte weiterhin von der WM träumen. Die Bolivianer belegen zwar derzeit nur Platz acht, der Rückstand auf das viertplatzierte Kolumbien beträgt jedoch nur zwei Punkte und das direkte Aufeinandertreffen steht noch aus. Nach der deutlichen Niederlage in Peru, wo das Workforce nie richtig Fahrt aufnahm, hatte das wohl kaum jemand für möglich gehalten.

Nach der Niederlage im Heimspiel konnte Paraguay in Kolumbien seinen ersten Punkt unter dem neuen Nationaltrainer Guillermo Barros Schelotto einfahren und will nun weiterhin Boden intestine machen. Hoffnung macht dabei die Tatsache, dass das Workforce in den noch ausstehenden Spielen einmal abgesehen von Brasilien nur noch auf direkte Rivalen trifft.

Venezuela kassierte derweil die dritte Niederlage in Folge und ist damit praktisch ausgeschieden.
Statistik
4 – Seit so vielen Heimspielen in Folge hat Ecuador keine Gegentore mehr kassiert. Eine solche Serie hatten die Ecuadorianer bereits bei zwei früheren WM-Qualifikationsturnieren hingelegt. Beide Male lösten sie anschließend das Ticket (Korea/Japan 2002 und Brasilien 2014).
5 – Seit so vielen Spielen haben Kolumbien und Paraguay, die sich am 14. Spieltag in Barranquilla mit einem 0:0 trennten, keine Tore mehr erzielt. Das ist für beide Groups die längste Negativserie dieser Artwork in diesem Turnier.

11 – Brasilien hat seine letzten elf Heimspiele der Südamerika-Qualifikation gewonnen. Das ist die längste Siegesserie, die jemals ein Workforce in diesem Turnier verzeichnen konnte.

12 – Im zwölften Versuch ist Ecuador endlich der erste Sieg in Chile im Rahmen der WM-Quali gelungen. Zuvor standen für La Roja in Santiago de Chile neun Siege und zwei Unentschieden gegen La Tri zu Buche.

24 – Seit so vielen Jahren hatte Peru in der WM-Qualifikation nicht mehr in Venezuela gewonnen und beendete jetzt eine Negativserie von fünf sieglosen Auswärtsspielen bei der Vinotinto (ein Remis und vier Niederlagen).



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